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Kampala: Chaos für Fortgeschrittene

Kampala, Ugandas Hauptstadt, pulsiert bei Tag wie bei Nacht. Die Stadt ist wild, laut und chaotisch. Überall herrscht ein großes Durcheinander, und auf den Straßen ist dichter Verkehr.

Wie kann das funktionieren?

Insbesondere die Bodas – Motorradtaxis, die einen für sehr wenig Geld auch an die entlegensten Orte der Stadt bringen – fahren wirklich überall und schlängeln sich durch die Autos. Es wird gehupt, und man hat Angst, dass gleich ein Unfall passiert. Für mich war unklar, wie das alles überhaupt funktionieren kann.

An der Old Taxi Station, einem beliebten Touristenziel in Kampala, war der Trubel so groß, dass ich unseren Guide gebeten habe, uns ein ruhiges Café zu zeigen, in dem ich ausruhen und das Leben dieser ostafrikanische Großstadt entspannt beobachten konnte. Ich brauchte einen Kontrapunkt in dieser wilden, lauten und lebhaften Stadt.

Das Café: Ein Insider-Tipp

Unser Guide führte uns in ein Café, das nicht im Reiseführer steht, und ich konnte diese unglaublich vitale Stadt endlich auf mich wirken lassen. Beim Bezahlen musste ich lange auf das Wechselgeld warten und dachte schon, dass ich vergessen wurde. Aber irgendwann kam dann doch jemand mit dem Wechselgeld.

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In Kampala lernt man, dass viele Dinge etwas länger dauern. Wenn man sich darauf einlässt, kann das ziemlich entspannend sein.

Entspann Dich!

Mit diesem entspannten Blick ist mir aufgefallen, dass die Autofahrer und Motorradfahrer zwar hupen, aber sich trotzdem relativ ruhig sich hinter dem Steuer verhalten. Nach schlecht gelaunten und schimpfenden Personen, wie man sie in Deutschland erleben kann, sucht man in Kampala vergeblich.

Trotz des unglaublichen Chaos geben die Menschen im Verkehr einfach viel mehr aufeinander acht. Und deshalb funktioniert es. Regeln und wohlsortierte Ordnung brauchen die Leute in Kampala nicht, um im Straßenverkehr sicher zu sein. Sie passen aufeinander auf.

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