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Schneller ins Abenteuer: Joggen in Uganda

Im Urlaub macht man eigentlich Dinge, die man zuhause nicht tut. Zum Beispiel eine Safari unternehmen. Oder sich teure Aktivitäten gönnen.

Man kann aber auch mal etwas tun, dass man auch zuhause tut, und entdecken, wie sich etwas Banales plötzlich ganz anders anfühlt.

Ich habe das zum Beispiel beim Joggen in Uganda erlebt.

Zuhause normal – in Uganda ein Abenteuer

Zuhause gehe ich gerne joggen, um mich zu bewegen und auch mal abzuschalten. In Uganda wurde aus dieser völlig normalen Aktivität ein echtes Abenteuer.

Als ich morgens für eine Stunde im Kibale Forest an einer Straße entlang gejoggt bin, ging es durch Dörfer, in denen die Menschen sichtlich verwundert waren, dass da ein weißer Mann läuft. Doch es dauerte nicht lange, da haben sie mit freundlich zugewinkt. Manchmal sind sogar ein paar Kinder für eine Zeit mit mir mitgerannt.

Paviane und ein kleiner Elefant

Unterwegs ist mir eine Gruppe von Pavianen begegnet. Sie waren in einer großen Gruppen auf der Straße und schienen die Straße zu blockieren. Doch als ich näher kam, machten sie scheu den Weg für mich frei.

Plötzlich habe ich Autos gesehen, die sich stauten. Die Straße war durch einen Ranger blockiert, und dann entdeckte ich warum: Ein kleiner Elefant hatte sich auf die Straße verirrt. Nach einer kurzen Zeit ist der Elefant ins Gebüsch getrabt, und der Weg war wieder frei.

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Die Entdeckung der Langsamkeit

Bei dieser Joggingtour habe ich entdeckt, wie langsam man eigentlich zu Fuß unterwegs ist. Alles ist entschleunigt, und Natur und Landschaft fühlen sich ganz neu an.

In dieser Langsamkeit kann man ganz andere Eindrücke sammeln als bei Fahrten mit dem Auto, die bei einer Uganda-Reise oft zwangsläufig dazugehören. Man entdeckt Dinge, die man sonst nicht gesehen hätte. Denn man ist mitten drin, nimmt Gerüche anders wahr, begegnet den Menschen anders, kann kurze Stopps einlegen, wann immer man möchte, und entdeckt Dinge, an denen man mit dem Auto vorbeigerast wäre.

Das Joggen im Kibale Forest hat mich nochmal ganz anders in das Land eintauchen lassen. So ein Abenteuer gönne ich mir gerne wieder!

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